Schöne Zähne – leicht gemacht!

Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage eines Meinungsforschungsinstitutes gelten für 65 Prozent der befragten Österreicher gepflegte Zähne als das wichtigste Merkmal für Attraktivität. Weit dahinter liegen gepflegte Hände (38%), schöne Haut (16%), volles Haar (14%) und eine schlanke Figur (10%). Beim Kennenlernen entscheiden nur 3 Sekunden, ob man das “ Gegenüber“ sympathisch findet. Der erste Blick gilt den Augen, aber danach richtet sich der Fokus schon auf den Mund und die Zähne.

Eine gute Mundhygiene ist für schöne Zähne unverzichtbar. An vorderster Front steht dabei das Zähneputzen. Zweimal pro Tag zumindest 2 Minuten. Sehen Sie einmal auf die Uhr! Beim Zähneputzen sind 2 Minuten eine kleine Ewigkeit. Nur allzu oft bekomme ich zu hören, dass das Zähneputzen „ruckzuck“ geht, bzw. noch schlimmer: „ich habe dafür leider keine Zeit“. Auch das Verwenden der Zahnseide beansprucht Zeit.  Für die Zahnzwischenräume, wo viele Beläge und Speisereste der Zahnbürste verborgen bleiben, ist sie unerlässlich. Sie werden erstaunt sein, was da alles noch zum Vorschein kommt.

Dabei könnte man durch eine gute Mundhygiene soviel vermeiden. Sogar der ungeliebte Besuch beim Zahnarzt ist dann nach einer kurzen Kontrolle schnell  wieder vorbei. Übertrieben formuliert, wer nicht Zähne putzt, bettelt nahezu nach Zahnschmerzen. In vielen Fällen ist der Schaden dann nicht mehr zu reparieren, beziehungsweise mit einem sehr großen (und vielleicht auch finanziellen) Aufwand verbunden.

Unterstützend zur häuslichen Zahnpflege empfehle ich die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Dabei werden alle Beläge – auch unter dem Zahnfleisch- entfernt und  es wird die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Zähne bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Es ist leider noch immer ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die Zähne irgendwann ausfallen und man nichts dagegen machen kann. Die „Mundhygiene“ beim Zahnarzt stellt die Zähne auf ein gesundes und festes Fundament und erhält dieses gesund.

Leider stelle ich immer wieder fest wie unwichtig manchen ihre eigenen Zähne sind. Mit dem Hinweis des Patienten „da ist ja eh schon alles zu spät“ wird jeder Versuch zu helfen abgewehrt. In den meisten Fällen könnte man mit ein paar wenigen Maßnahmen eine deutliche Verbesserung der Situation erreichen und damit nicht nur die Mundgesundheit stärken, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeingesundheit leisten.

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