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	<title>Dr. Reinhard Kimberger - Zahnarztpraxis &#187; Veröffentlichungen</title>
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	<description>Zahnarztpraxis in Asperhofen bei Neulengabch im Bezirk St. Pölten Land</description>
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		<title>Abnehmbare Zahnspangen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 19:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Kimberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Abnehmbare Zahnspangen
Oft werden Eltern in einer Zahnarztpraxis damit konfrontiert, dass ihr Kind eine Zahnspange braucht. Fehlentwicklungen der Zähne bzw. des Kieferknochens treten bereits beim Milchgebiss auf. Sie werden häufig durch Zahnfehlstellungen der Eltern vererbt oder durch „schlechte Angewohnheiten“ wie Schnuller, Daumenlutschen oder Zungenpressen verursacht. Wenn diese „Habits“ rechtzeitig (spätestens mit dem 4. Lebensjahr) abgewöhnt werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abnehmbare Zahnspangen<br />
Oft werden Eltern in einer Zahnarztpraxis damit konfrontiert, dass ihr Kind eine Zahnspange braucht. Fehlentwicklungen der Zähne bzw. des Kieferknochens treten bereits beim Milchgebiss auf. Sie werden häufig durch Zahnfehlstellungen der Eltern vererbt oder durch „schlechte Angewohnheiten“ wie Schnuller, Daumenlutschen oder Zungenpressen verursacht. Wenn diese „Habits“ rechtzeitig (spätestens mit dem 4. Lebensjahr) abgewöhnt werden, kann sich eine bereits entwickelte Fehlstellung von selbst wieder zurückbilden.<br />
Die häufigsten Fehlstellungen betreffen zu schmale Oberkiefer und die Unterkieferrücklage.<br />
Wenn der Oberkiefer zu schmal ist, äußert sich dies in einem Kreuzbiss (das heißt die oberen Seitzähne stehen nicht wie normal außerhalb der unteren Zähne sondern umgekehrt) und Engstand (die Zähne stehen verschoben nebeneinander- nicht in einer Reihe). Mittels einer Dehnplatte wird der Oberkiefer erweitert und somit mehr Platz für die Zähne geschaffen. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto kürzer ist normalerweise die Behandlungsdauer.<br />
Bei der Unterkieferrücklage ist der Unterkiefer im Vergleich zum Oberkiefer zu klein geraten.  Mit der Zahnspange wird der Unterkiefer weiter vorne positioniert und das Unterkieferwachstum forciert. Dadurch wächst der Unterkiefer schneller als der Oberkiefer, wodurch die Fehlstellung ausgeglichen wird. Dafür muss aber noch genügend Wachstumspotential im Knochen vorhanden sein. Der optimale Therapiezeitraum ist im Wechselgebiss, das heißt normalerweise zwischen dem 8. und 11. Lebensjahr. Da die oberen Frontzähne bei der Unterkieferrücklage sehr prominent hervorragen, sind diese bei Stürzen extrem gefährdet. Ein Sportschutz in Form einer Kunststoffschiene ist in diesem Fall zusätzlich empfehlenswert.<br />
Bei abnehmbaren Zahnspangen ist der Behandlungserfolg extrem von der Mitarbeit des Patienten abhängig. Die Tragezeiten müssen unbedingt eingehalten werden, da sonst der gewünschte Erfolg ausbleibt.</p>
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		<title>Unser Sohn Nikolaus</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Kimberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. März 2010 um 12:36 ist unser Sohn Nikolaus auf die Welt gekommen. Stolze 3380 g schwer und 51cm groß ist er und auch die Mama wohl auf. Ich bitte Sie um Ihr Verständnis, dass die Ordination aus diesem freudigen Anlass ein paar Tage geschlossen bleibt.
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_263" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://www.kimberger.com/wp-content/uploads/2010/03/080320101001-500x375.jpg" alt="Nikolaus" title="Nikolaus" width="500" height="375" class="size-medium wp-image-263" /><p class="wp-caption-text">Nikolaus</p></div>
<p>Am 8. März 2010 um 12:36 ist unser Sohn Nikolaus auf die Welt gekommen. Stolze 3380 g schwer und 51cm groß ist er und auch die Mama wohl auf. Ich bitte Sie um Ihr Verständnis, dass die Ordination aus diesem freudigen Anlass ein paar Tage geschlossen bleibt.</p>
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		<title>Mundgeruch ist heilbar</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Kimberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Basierend auf neuesten Untersuchungen leiden bis zu 25 % der Bevölkerung an schlechtem Mundgeruch. Die Halitosis gilt leider noch immer als Tabuthema in unserer Gesellschaft (auch bei Ärzten) und in Kombination mit dem Unvermögen, seinen eigenen Atem riechen zu können, wird das Problem oft erst sehr spät angesprochen.
Der Mundraum ist zu 90 Prozent die Ursache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Basierend auf neuesten Untersuchungen leiden bis zu 25 % der Bevölkerung an schlechtem Mundgeruch. Die Halitosis gilt leider noch immer als Tabuthema in unserer Gesellschaft (auch bei Ärzten) und in Kombination mit dem Unvermögen, seinen eigenen Atem riechen zu können, wird das Problem oft erst sehr spät angesprochen.<br />
Der Mundraum ist zu 90 Prozent die Ursache für schlechten Mundgeruch. Dabei wird organisches Material durch Bakterien zersetzt und flüchtige Schwefelverbindungen entstehen. Bei starken Konzentrationen kann dabei ein Gestank entstehen, der fauligen Eiern um nichts nachsteht. Die Zungenoberfläche ist das größte Bakterienreservoir im Mund und somit hauptverantwortlich für das Entstehen von Mundgeruch. Verminderter Speichelfluss, Zahnfleischerkrankungen, Kariesstellen und Beläge gelten als weitere auslösende Faktoren.<br />
Mundgeruch in der Früh zählt nicht zur richtigen Halitosis. Wenn beim Schlafen der Mund offen bleibt, trocknet die Mundschleimhaut aus und die Abbauprodukte werden nicht weggespült. Wenn der Mundraum nicht die Ursache für Mundgeruch ist, dann kommen Erkrankungen des Hals- Nasen- Ohren Traktes bzw. sehr selten des Magen-Darm Traktes in Frage.<br />
Der Zahnarzt sollte der erste Ansprechpartner bei der Therapie sein. Bei neun von zehn Fällen kann er den Patienten vom schlechten Mundgeruch befreien. Durch die Entfernung aller Beläge und Durchführung notwendiger Zahnrestaurationen werden die Mikroorganismen und das Bakterien-Nähstoffangebot reduziert. Außerdem muss dem Patienten eine adäquate Mundhygiene angelernt werden. Für die Zungenreinigung gibt es spezielle Zungenschaber, mit denen die Zungenoberfläche von Belägen und Bakterien befreit wird. Da 60 bis 80 Prozent der Keime im Mund auf der Zunge sitzen, sollte eine Reduktion auch zu weniger Karies und Zahnfleischerkrankungen führen. Die mechanische Reinigung steht immer im Vordergrund. Mundspülungen können unterstützend verwendet werden.<br />
Damit die Mundschleimhaut nicht austrocknet, sollte man mindestens drei Liter Wasser täglich trinken und Lebensmittel, die zu einem schlechten Atem führen, vermeiden. Dies gilt vor allem für Knoblauch, Zwiebel, Kaffee, aber auch für Bier und Wein.<br />
Schlechter Mundgeruch ist zwar ein unangenehmes, aber meist leicht lösbares Problem. Mit der richtigen Therapie und entsprechender häuslichen Mundhygiene ist die Halitosis gut heilbar. </p>
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		<title>Zahnimplantate</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 21:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Kimberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein oder mehrere Zähne verloren gegangen sind, kann man anstelle der Wurzeln sogenannte Zahnimplantate (Schrauben aus Titan) in den Knochen setzen. Implantate sind der beste Zahnersatz, da sie wie eigene Zähne (Zahnwurzeln) funktionieren und auch so belastbar sind.
Voraussetzung für eine Implantation ist, dass noch genügend Knochen vorhanden ist. Wenn der Zahnverlust schon längere Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein oder mehrere Zähne verloren gegangen sind, kann man anstelle der Wurzeln sogenannte Zahnimplantate (Schrauben aus Titan) in den Knochen setzen. Implantate sind der beste Zahnersatz, da sie wie eigene Zähne (Zahnwurzeln) funktionieren und auch so belastbar sind.</p>
<p>Voraussetzung für eine Implantation ist, dass noch genügend Knochen vorhanden ist. Wenn der Zahnverlust schon längere Zeit zurück liegt und der Knochen schon abgebaut ist, kann dieser in einer zusätzlichen Operation wieder angelagert werden.</p>
<p>In Lokalanästhesie wird das Implantat in den Knochen geschraubt und das Zahnfleisch darüber dicht vernäht. Nach der Einheilzeit von ca. zwei bis drei Monaten ist das Implantat fest mit dem Knochen verwachsen und hält problemlos allen Kaukräften stand.</p>
<p>Die Implantation ist mit vergleichbar sehr geringen Schmerzen verbunden. Im Knochen selbst ist nichts zu spüren, nur die Wunde an der Mundschleimhaut braucht ca. fünf bis sieben Tage zur Abheilung.</p>
<p>Das Spektrum reicht von einzelnen Zähnen bis zur Versorgung eines gesamten Kiefers. Da bei Implantaten eine Kraftübertragung beim Kauen in den Knochen gewährleistet ist, kommt es nicht zu vorzeitigem Knochenabbau oder Überbelastung der Restbezahnung. Sehr oft werden nach Verlust von Backenzähnen die Frontzähne zum Kauen verwendet, wofür sie aber nicht vorgesehen sind.</p>
<p>Häufig werden Implantate eingesetzt, wenn eine totale Unterkieferprothese nicht den nötigen Halt bietet. Durch zumindest zwei (besser vier) Implantate wird die Prothese im Unterkieferknochen fixiert und führt zu wesentlich besserem Kaukomfort.</p>
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		<title>Schöne Zähne &#8211;  leicht gemacht!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 21:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Kimberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage eines Meinungsforschungsinstitutes gelten für 65 Prozent der befragten Österreicher gepflegte Zähne als das wichtigste Merkmal für Attraktivität. Weit dahinter liegen gepflegte Hände (38%), schöne Haut (16%), volles Haar (14%) und eine schlanke Figur (10%). Beim Kennenlernen entscheiden nur 3 Sekunden, ob man das “ Gegenüber“ sympathisch findet. Der erste Blick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage eines Meinungsforschungsinstitutes gelten für 65 Prozent der befragten Österreicher gepflegte Zähne als das wichtigste Merkmal für Attraktivität. Weit dahinter liegen gepflegte Hände (38%), schöne Haut (16%), volles Haar (14%) und eine schlanke Figur (10%). Beim Kennenlernen entscheiden nur 3 Sekunden, ob man das “ Gegenüber“ sympathisch findet. Der erste Blick gilt den Augen, aber danach richtet sich der Fokus schon auf den Mund und die Zähne.</p>
<p>Eine gute Mundhygiene ist für schöne Zähne unverzichtbar. An vorderster Front steht dabei das Zähneputzen. Zweimal pro Tag zumindest 2 Minuten. Sehen Sie einmal auf die Uhr! Beim Zähneputzen sind 2 Minuten eine kleine Ewigkeit. Nur allzu oft bekomme ich zu hören, dass das Zähneputzen „ruckzuck“ geht, bzw. noch schlimmer: „ich habe dafür leider keine Zeit“. Auch das Verwenden der Zahnseide beansprucht Zeit<strong>.</strong>  Für die Zahnzwischenräume, wo viele Beläge und Speisereste der Zahnbürste verborgen bleiben, ist sie unerlässlich. Sie werden erstaunt sein, was da alles noch zum Vorschein kommt.</p>
<p>Dabei könnte man durch eine gute Mundhygiene soviel vermeiden. Sogar der ungeliebte Besuch beim Zahnarzt ist dann nach einer kurzen Kontrolle schnell  wieder vorbei. Übertrieben formuliert, wer nicht Zähne putzt, bettelt nahezu nach Zahnschmerzen. In vielen Fällen ist der Schaden dann nicht mehr zu reparieren, beziehungsweise mit einem sehr großen (und vielleicht auch finanziellen) Aufwand verbunden.</p>
<p>Unterstützend zur häuslichen Zahnpflege empfehle ich die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Dabei werden alle Beläge &#8211; auch unter dem Zahnfleisch- entfernt und  es wird die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Zähne bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Es ist leider noch immer ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die Zähne irgendwann ausfallen und man nichts dagegen machen kann. Die „Mundhygiene“ beim Zahnarzt stellt die Zähne auf ein gesundes und festes Fundament und erhält dieses gesund.</p>
<p>Leider stelle ich immer wieder fest wie unwichtig manchen ihre eigenen Zähne sind. Mit dem Hinweis des Patienten „da ist ja eh schon alles zu spät“ wird jeder Versuch zu helfen abgewehrt. In den meisten Fällen könnte man mit ein paar wenigen Maßnahmen eine deutliche Verbesserung der Situation erreichen und damit nicht nur die Mundgesundheit stärken, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeingesundheit leisten.</p>
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		<title>Zahnschmerzen- was tun?</title>
		<link>http://www.kimberger.com/veroeffentlichungen/20090910/zahnschmerzen-was-tun</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 21:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Kimberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es Ihnen auch schon einmal passiert: die Zähne tun plötzlich weh. Starke, pochende Schmerzen, die einem nahezu den Verstand rauben.
Leider treten Zahnschmerzen häufig in ungünstigen Situationen auf, wie zum Beispiel im Urlaub. Anstatt entspannt am Strand zu liegen, muss man sich überlegen, ob man am Urlaubsort zu einem Zahnarzt gehen soll. Der Urlaub ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es Ihnen auch schon einmal passiert: die Zähne tun plötzlich weh. Starke, pochende Schmerzen, die einem nahezu den Verstand rauben.</p>
<p>Leider treten Zahnschmerzen häufig in ungünstigen Situationen auf, wie zum Beispiel im Urlaub. Anstatt entspannt am Strand zu liegen, muss man sich überlegen, ob man am Urlaubsort zu einem Zahnarzt gehen soll. Der Urlaub ist auf jeden Fall im Eimer.</p>
<p>Bei starken Schmerzen empfehle ich auf jeden Fall ein Schmerzmittel zu nehmen! In jeder Reiseapotheke sollte eines vorhanden sein. Viele Schmerzmittel haben eine entzündungshemmende Wirkung, sodass auch ein therapeutischer Effekt erzielt wird. Zusätzlich kann kaltes Wasser im Mund vorübergehend den pochenden Klopfschmerz etwas  beruhigen.</p>
<p>Der Gang zum Zahnarzt sollte aber sobald wie möglich stattfinden, auch wenn Sie den Eindruck haben, es sei schon besser geworden. Zumeist sind Bakterien für die Schmerzen verantwortlich, da sie in den Hohlraum im Inneren des Zahnes eingedrungen sind, wo sich der Nerv befindet. Durch die Bakterien wird der Nerv entzündet, was auch zu einer Eiterung bzw. auch zu einer Schwellung (dicke Backe) führen kann, wenn nichts dagegen unternommen wird.</p>
<p>In einem solchen Fall hat der Zahnarzt zwei Möglichkeiten um die Schmerzen zu beseitigen: Erstens eine Wurzelbehandlung, oder zweitens den Zahn zu ziehen. Letzteres sollte nur bei sehr stark zerstörten Zähnen, die nicht mehr zu retten sind, angewendet werden. Bei der Wurzelbehandlung wird der Zahn auf der Kauflache oder der Innenseite aufgebohrt und das Gewebe (Blut-/ Lymphgefäße und Nerv) im Inneren des Zahnes entfernt. Anschließend wird mit einem Desinfektionsmittel gereinigt und eine medikamentöse Einlage in den Zahn eingebracht. Sollten trotzdem noch starke Schmerzen (ein leichtes Ziehen kann noch ein bis zwei Tage vorhanden sein) bestehen, muss die Einlage wieder entfernt werden und eine Antibiotikumgabe in Betracht gezogen werden.</p>
<p>Wenn der gewünschte Erfolg eingetreten ist, wird beim nächsten Termin die Wurzelfüllung (spezieller Kautschuk mit Zement) in den Hohlraum gestopft. Darauf muss eine dichte Füllung eine Reinfektion durch neu eindringende Bakterien verhindern. Je besser und sorgfältiger dies gemacht wird, desto länger wird dieser Zahn erhalten werden können.</p>
<p>Nicht jeder Zahnschmerz bedeutet automatisch, dass man den Zahn verlieren wird. Auch gesunde Zähne können hin und wieder weh tun. Ursache können zum Beispiel Beläge und Zahnstein sein, die ganz einfach durch eine professionelle Zahnreinigung zu beseitigen sind. Wer regelmäßig – im Idealfall zweimal jährlich – zum Zahnarzt geht, tut nicht nur seinen Zähnen, sondern seinem gesamten Körper etwas Gutes. Entzündungen und Folgeerkrankungen können verhindert werden, und die Angst vor Zahnbehandlungen wird geringer. Wer regelmäßig zur Kontrolle kommt ist daher viel besser beraten als der, der abwartet bis die Zähne weh tun.</p>
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		<title>Die richtige Zahnpaste</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 13:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Kimberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnpasten]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft werde ich gefragt, welche Zahnpaste die beste sei. Im Prinzip ist es relativ egal, welche Marke man verwendet- Hauptsache man benützt eine und putzt damit gründlich alle Zähne. Durch die Vielzahl der Hersteller mit unterschiedlichen Produkten sollte für jeden Geschmack die passende dabei sein.
Bei manchen Patienten gibt es jedoch klare Einschränkungen auf einige wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft werde ich gefragt, welche Zahnpaste die beste sei. Im Prinzip ist es relativ egal, welche Marke man verwendet- Hauptsache man benützt eine und putzt damit gründlich alle Zähne. Durch die Vielzahl der Hersteller mit unterschiedlichen Produkten sollte für jeden Geschmack die passende dabei sein.<span id="more-56"></span></p>
<p>Bei manchen Patienten gibt es jedoch klare Einschränkungen auf einige wenige Produkte: Bei jenen mit Zahnfleischproblemen empfehle ich Zahnpasten, die spezielle Kräuter (v.a. Echinacea, Salbei, Myrrhe und Kamille) beinhalten. Diese reduzieren Zahnfleischentzündungen, und beugen auch dagegen vor. Manche dieser Zahnpasten schmecken zwar etwas ungewohnt (z.B. salzig), aber nach ca. zwei Wochen hat man sich daran gewöhnt und kann eine deutliche Verbesserung der Situation (das Zahnfleisch ist wieder straffer und blutet weniger) beobachten.</p>
<p>Bei Patienten mit empfindlichen Zähnen empfehle ich Zahnpasten mit einem besonders hohen Fluoridanteil. Die Fluoride (z.B. Natrium- bzw. Aminfluorid) lagern sich an der Zahnoberfläche an und „versiegeln“ somit empfindliche Stellen. Außerdem schützen diese Inhaltsstoffe vor Karies, indem sie in den Zahnschmelz eingelagert werden und diesen dadurch härter und widerstandsfähiger machen.</p>
<p>Wer jedoch auf chemische Konservierungsmittel und Fluoride verzichten möchte, kann spezielle Ayurveda Zahncremes aus rein natürlichen Bestandteilen verwenden. Hierbei muss aber auf eine besonders gute Mundhygiene geachtet werden, da die Zähne dabei anfälliger für Karies sind.</p>
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		<title>Angst vor dem Zahnarzt</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 13:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Kimberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt nicht dieses mulmige Gefühl schon einige Tage vor dem Zahnarzttermin? Die eigenen traumatischen Erlebnisse gemischt mit Horrorgeschichten von anderen Leidensgenossen steigern den Puls mit jedem Schritt zur Ordinationstür.
Etwa 15 Prozent der Erwachsenen haben so extreme Angst, die einen Zahnarztbesuch gänzlich unmöglich macht. Darüber hinaus empfindet fast jeder Patient eine gewisse „Grundangst“ vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt nicht dieses mulmige Gefühl schon einige Tage vor dem Zahnarzttermin? Die eigenen traumatischen Erlebnisse gemischt mit Horrorgeschichten von anderen Leidensgenossen steigern den Puls mit jedem Schritt zur Ordinationstür.<br />
Etwa 15 Prozent der Erwachsenen haben so extreme Angst, die einen Zahnarztbesuch gänzlich unmöglich macht. Darüber hinaus empfindet fast jeder Patient eine gewisse „Grundangst“ vor dem Zahnarztbesuch, sodass nur ein geringer Teil übrig bleibt, der „gerne“ zum Zahnarzt geht.<span id="more-52"></span></p>
<p>Abgesehen von schmerzhaften Behandlungen ist mangelndes Vertrauen zu Ihrem Zahnarzt Auslöser für die Angstzustände. Andererseits verhindert jede Form von Angst, dass ein Patient Vertrauen zu einem Zahnarzt und zur Behandlung aufbauen kann. Untersuchungen in Zahnambulanzen haben gezeigt, dass Patienten gleich nach Verlassen der Ambulanz nicht mehr sagen konnten, ob sie von einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt behandelt wurden.<br />
Eltern übertragen ihre Ängste auf die Kinder. Zusätzlich versuchen sie mit Sätzen wie „das tut eh gar nicht weh“ oder „du brauchst gar keine Angst haben“ die Kleinen zu motivieren und zu einer Behandlung zu überreden. Das Kind hört aber nur die Schlüsselwörter „Angst“ und „weh“ und die ganze Situation verschlimmert sich. Außerdem ist das Vertrauen für immer weg, falls es dann doch weh tut.</p>
<p>Um die eigene Angst zu überwinden, ist es eben notwendig Vertrauen aufzubauen. Das kann mittels Kontrolltermin gelingen, wo nur „geschaut“ wird. Eventuell notwendige Behandlungen können besprochen werden und ein weiterer Termin dafür fixiert werden.  Zusätzlich ist zu empfehlen, dass anfangs eher eine kurze Behandlungsdauer eingehalten wird.</p>
<p>Kinder sollten frühzeitig regelmäßig zum Zahnarzt mitgenommen werden. Erstens um sich an die Umgebung zu gewöhnen und Vertrauen zu gewinnen und zweitens, um rechtzeitig Schäden zu erkennen. Außerdem sollte dabei gemeinsam mit den Eltern die richtige Zahnpflege erlernt werden.<br />
Der Zahnarzt sollte gründlich auf Ihre Angst eingehen und sie verstehen. Dabei ist es notwendig alles genau zu erklären und zu besprechen. Vor allem die notwendige Behandlung. Oft gibt es mehrere Möglichkeiten und wenn der Patient mitentscheiden kann, fühlt er sich mündig und wofür man sich selbst entscheidet, kann man auch leichter ertragen. Außerdem ist heutzutage mit einer Lokalanästhesie in den meisten Fällen eine schmerzfreie Behandlung möglich. Wurzelbehandlungen oder das Ziehen von Zähnen ohne Spritze kenne ich zumindest nur von Schauermärchen und sollten in keiner Zahnarztpraxis mehr stattfinden. Gerade bei Kindern ist das „Einschlafen“ eines Zahnes (nie „Spritze“ sagen!) ein wichtiger Faktor. Denn Kinder können keine Schmerzgrade unterteilen- wenn es weh tut, tut es stark weh oder eben gar nicht. Dazwischen gibt es nichts.</p>
<p>Vor der Lokalanästhesie haben zwar auch viele Angst, aber meist ist sie das viel geringere „Übel“. Mein Tipp: Zuerst versuchen, ob Sie das Bohren aushalten. Wenn der Punkt kommt, wo es zu stark weh tut, kann man immer noch eine Spritze geben.</p>
<p>Zusätzlich gibt es die Möglichkeit die Behandlung unter Hypnose durchzuführen. Dies bedeutet nicht, dass der Patient „schwebt“ oder auf Befehl „einschläft“, sondern einen Trancezustand, in dem Angst- und Schmerzempfinden stark herabgesetzt sind. Vor allem bei Kindern kann man dadurch erreichen, dass sie freiwillig den Mund aufmachen und sich behandeln lassen.</p>
<p>Als letzte Alternative gibt es eine Behandlung in Narkose. Diese sollte aber nur eingesetzt werden, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, da sie stets auch ein gewisses Risiko darstellt.</p>
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